von Redaktion

Sparen

Ein heißes Vollbad ist angenehm – aus finanzieller Sicht ist eine kurze Dusche aber meistens deutlich günstiger. Der Grund: Beim Baden brauchst du wesentlich mehr warmes Wasser und damit auch mehr Energie zum Aufheizen.

Wie viel Wasser braucht ein Vollbad?

Je nach Größe der Badewanne und Füllhöhe kannst du für ein Vollbad grob mit 100 bis 140 Litern Wasser rechnen.

Zum Vergleich: Ein sparsamer Duschkopf benötigt weniger als 9 Liter pro Minute. Die Verbraucherzentrale nennt für eine genügsame Dusche etwa 30 bis 40 Liter Wasser. Eine durchschnittliche Badewanne benötigt ungefähr das 2,5- bis 3,5-Fache davon.

Beispiel: Was kostet Baden im Vergleich zum Duschen?

Nehmen wir beispielhaft an:

  • Vollbad: 120 Liter Warmwasser
  • 5 Minuten Dusche mit Sparduschkopf: 40 Liter Warmwasser

Das Vollbad benötigt damit rund dreimal so viel Wasser.

Bei beispielhaften Kosten von 5 Euro je Kubikmeter für Wasser und Abwasser ergeben sich:

  • Vollbad: rund 0,60 Euro Wasser- und Abwasserkosten
  • Dusche: rund 0,20 Euro

Hinzu kommen jeweils die Kosten für das Erwärmen des Wassers.

Wird das Warmwasser beispielsweise mit Gas oder einer Zentralheizung erzeugt, kann ein Vollbad insgesamt grob um 1 Euro oder etwas mehr kosten. Eine kurze Dusche liegt unter vergleichbaren Bedingungen eher bei 30 bis 50 Cent.

Bei einem elektrischen Durchlauferhitzer können beide Varianten deutlich teurer werden.

Aber: Eine lange Dusche kann teurer als Baden sein

Entscheidend ist die Duschdauer.

Ein normaler Duschkopf kann etwa 10 bis 12 Liter pro Minute, manche Modelle sogar 14 Liter oder mehr verbrauchen.

Duscht du beispielsweise 12 Minuten mit 12 Litern pro Minute, verbrauchst du:

12 × 12 = 144 Liter Wasser

Damit benötigst du sogar mehr Wasser als für viele Vollbäder.

Die Aussage „Duschen ist immer günstiger als Baden“ stimmt deshalb nicht. Richtig ist:

Kurzes Duschen mit einem sparsamen Duschkopf ist meistens deutlich günstiger als ein Vollbad.

So sparst du beim Duschen besonders viel

Einen großen Unterschied macht der Duschkopf. Empfehlenswert sind Modelle mit einem Durchfluss von weniger als 9 Litern pro Minute.

Auch jede Minute weniger unter der Dusche spart Wasser und Energie.

Hirschzauber-Tipp: Den eigenen Duschkopf auslitern

Du möchtest wissen, ob deine Dusche wirklich sparsamer als deine Badewanne ist?

Halte einen Eimer für 30 Sekunden unter die laufende Dusche und miss anschließend die Wassermenge.

Befinden sich beispielsweise 5 Liter im Eimer, fließen:

10 Liter pro Minute

durch deinen Duschkopf.

Bei einer achtminütigen Dusche wären das bereits 80 Liter.

 

Fazit: Kurze Dusche schlägt Vollbad

Ein Vollbad benötigt typischerweise ein Mehrfaches der Wassermenge einer kurzen, sparsamen Dusche. Dadurch steigen sowohl die Wasser- als auch die Energiekosten.

Als einfache Sparregel kannst du dir merken:

  • 5 Minuten sparsam duschen: meist deutlich günstiger.
  • Lange Dusche: Vorteil schrumpft schnell.
  • Vollbad: eher gelegentlicher Luxus.

Wenn du regelmäßig badest und stattdessen häufiger kurz duschst, können sich die eingesparten Wasser- und Energiekosten über das Jahr durchaus bemerkbar machen.

Hinweis: Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion geprüft.

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