von Redaktion

Sparen

Gerade im Winter stellt sich die Frage: Fenster dauerhaft kippen oder lieber mehrmals am Tag kurz vollständig öffnen? Wenn du Heizkosten sparen möchtest, ist die Antwort ziemlich eindeutig: Stoßlüften ist in der Regel günstiger.

Warum Stoßlüften Heizkosten spart

Beim Stoßlüften öffnest du das Fenster für wenige Minuten vollständig. Die verbrauchte Raumluft wird schnell gegen frische Außenluft ausgetauscht.

Der Vorteil: Wände, Möbel und andere Oberflächen kühlen dabei kaum aus. Nach dem Schließen der Fenster erwärmt sich die frische Luft deshalb relativ schnell wieder.

Ein dauerhaft gekipptes Fenster sorgt dagegen für einen langsamen Luftaustausch. Gleichzeitig kühlen die Bereiche rund um das Fenster und teilweise auch die Wände stärker aus. Die Heizung muss dadurch länger nachheizen.

Wie lange solltest du stoßlüften?

Als grobe Orientierung reichen häufig:

  • Winter: etwa 3 bis 5 Minuten
  • Frühling und Herbst: etwa 5 bis 10 Minuten
  • Sommer: etwa 10 bis 20 Minuten

Besonders effektiv ist Querlüften. Öffnest du gegenüberliegende Fenster oder Türen, entsteht Durchzug und die Raumluft wird besonders schnell ausgetauscht.

Heizung beim Lüften herunterdrehen

Während du lüftest, solltest du das Thermostat herunterdrehen. Sonst registriert die Heizung die kalte Luft am Fenster und versucht, stärker gegenzuheizen.

Nach dem Lüften kannst du das Thermostat wieder auf die gewünschte Einstellung stellen.

Fenster dauerhaft kippen: Wann ist es trotzdem sinnvoll?

Ein gekipptes Fenster ist nicht grundsätzlich verboten. Im Sommer oder während der Übergangszeit kann es angenehm sein, wenn kaum geheizt wird.

Während der Heizperiode solltest du dauerhaft gekippte Fenster aber möglichst vermeiden.

Neben höheren Heizkosten kann das Auskühlen bestimmter Wandbereiche außerdem Feuchtigkeit begünstigen. Gerade rund um Fenster und Außenwände kann dadurch das Risiko für Schimmel steigen.

Hirschzauber-Tipp: Lieber kurz und kräftig lüften

Wenn du Heizkosten sparen möchtest, gilt eine einfache Regel: Fenster mehrmals täglich für wenige Minuten weit öffnen statt stundenlang auf Kipp stehen lassen.

Noch besser funktioniert das mit Querlüften. So bekommst du schnell frische Luft in die Wohnung, ohne unnötig viel gespeicherte Wärme zu verlieren.

Fazit: Stoßlüften ist meist günstiger

In der Heizperiode ist Stoßlüften fast immer die bessere Wahl. Der Luftaustausch erfolgt schneller, Räume kühlen weniger stark aus und die Heizung muss anschließend weniger Energie aufbringen.

Die einfache Sparregel lautet deshalb: Kurz Fenster weit auf, Heizung währenddessen runter – und danach wieder schließen.

Ein kleiner Unterschied im Alltag, der über eine komplette Heizperiode durchaus bei den Heizkosten helfen kann.

Hinweis: Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion geprüft.

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