von Redaktion

Krankenversicherung

Dem Fachkräftemangel Paroli bieten

(djd). Der Arbeitskräftemangel macht Unternehmen in Deutschland zu schaffen: Viele Betriebe müssen ihre Geschäfte einschränken, weil qualifizierte Mitarbeiter fehlen. Das Problem wird sich noch verstärken, da die zahlenmäßig starke Babyboomer-Generation nun nach und nach in den Ruhestand geht. Wie aber können Unternehmen gut ausgebildete und motivierte Kräfte gewinnen und diese auch langfristig halten? Immer mehr Firmen setzen dabei auf die betriebliche Krankenversicherung (bKV) – eine private Krankenzusatzversicherung für Mitarbeiter, finanziert vom Arbeitgeber. Dieses „Extra vom Chef“ bietet Beschäftigten zusätzliche Gesundheitsleistungen, für die ihre gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nicht oder nur teilweise aufkommt – zum Beispiel hochwertigen Zahnersatz, Behandlungen beim Heilpraktiker oder Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen.

Gesundheitsleistungen haben hohen Stellenwert bei Arbeitnehmern

Firmen können sich auf diese Weise einen Vorteil im Wettbewerb um die besten Talente verschaffen: „Gesundheitsleistungen sind bei Arbeitnehmern sehr begehrt, mehr als beispielsweise ein Dienstwagen. Bei der Neubesetzung von freien Stellen ist die bKV daher ein starkes Argument“, sagt Jan Esser, Vorstand bei der Allianz Privaten Krankenversicherung. „Sie erhöht die Attraktivität einer Firma als Arbeitgeber und hilft, qualifizierte Kräfte zu gewinnen. Und wer bereits für ein Unternehmen arbeitet, wird noch stärker an dieses gebunden. Das hält die Fluktuation niedrig.“

Hochwertiger Gesundheitsschutz und finanzielle Entlastung für Mitarbeiter

Mit einer bKV erhalten Mitarbeiter hochwertigen Gesundheitsschutz – und das regelmäßig. Das macht sich auch positiv im Portemonnaie bemerkbar. Ein Zahn-Implantat beispielsweise schlägt bereits mit 2.500 bis 3.000 Euro zu Buche. Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt davon nur einen Festzuschuss von in der Regel 540 Euro, den Rest müssen Patienten aus eigener Tasche bezahlen. Mit einer entsprechenden bKV können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern diese hohen Kosten ersparen: Tarife der Allianz beispielsweise kommen zusammen mit dem GKV-Festzuschuss für 70 bis 90 Prozent der Gesamtkosten beim Zahnersatz auf. Auch die Sitzung beim Chiropraktiker oder Osteopathen kann von einer betrieblichen Krankenversicherung abgedeckt werden. Hier fallen ebenfalls oft hohe Zuzahlungen an oder die Patienten müssen die Behandlung komplett selbst bezahlen. Viele Arbeitnehmer können oder wollen sich das nicht leisten. Indem Firmen diese Kosten über die bKV auffangen, beugen sie möglichen Krankheitsausfällen vor – und entlasten ihre Angestellten finanziell.

Du interessierst dich stattdessen für eine private Krankenvesicherung? Erhalte und vergleiche Angebote mit unserem Krankenversicherungsvergleich.

Zurück